Konzerte auf der Wiese, im Freibad oder mitten im Quartier: Mit dem Projekt „Zukunftsmusik“ verlässt die Bodensee Philharmonie bewusst den klassischen Konzertsaal.
Das Orchester sucht den direkten Kontakt zu den Menschen, spielt an ungewohnten Orten und schafft so niedrigschwellige Zugänge zu klassischer Musik. Dieses konsequent offene Kulturverständnis bringt der Bodensee Philharmonie den ersten Platz beim Staatsanzeiger Award in der Kategorie Kultur & Tourismus ein.
Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Konzertformat, sondern die Begegnung: Musiker:innen treten in Dialog mit dem Publikum, erklären, probieren aus, reagieren auf den Ort und die Situation. So wird Musik zum gemeinsamen Erlebnis – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorerfahrung.




„Zukunftsmusik“ umfasst unterschiedliche Formate – von kleinen Interventionen im öffentlichen Raum über Mitmachaktionen bis hin zu mehrtägigen Themenwochen.
Gerade die bewusste Wahl der Orte ist Teil des Konzepts: Musik erscheint dort, wo Menschen ohnehin sind. Zuhören wird zur Einladung, nicht zur Hürde. Die Rückmeldungen zeigen, dass dieses Prinzip wirkt. Viele Besucher:innen erleben klassische Musik erstmals live. Andere entdecken sie neu, jenseits fester Rituale und Erwartungen.

konsequent niedrigschwellige Formate ohne Zugangshürden
bewusste Nutzung öffentlicher und alltäglicher Orte
direkte Interaktion zwischen Musiker:innen und Publikum
flexible Formate, die sich dem Ort anpassen
Verbindung von kultureller Qualität und gesellschaftlicher Offenheit

Die Jury würdigt besonders den Mut, klassische Musik aus etablierten Räumen herauszulösen und sie als verbindendes Element im öffentlichen Raum zu denken.
„Zukunftsmusik“ zeige beispielhaft, wie Kulturinstitutionen neue Zielgruppen erreichen können, ohne ihre künstlerische Qualität zu verlieren – und wie kulturelle Teilhabe konkret gelebt werden kann.
Einwohnerzahl: ca. 85.000
Geografische Lage: Am Bodensee, direkt an der Grenze zur Schweiz
Besonderheiten: Universitätsstadt mit hoher kultureller Vielfalt, starkem Tourismus und internationalem Publikum

Seien Sie dabei, wenn wir herausragende Konzepte und Engagement feiern!
Reichen Sie Ihr Projekt in der Kategorie Bürgermeister:in in Mission ein und zeigen Sie der fachkundigen Jury, wie Sie ihre Bürger:innen mit „ins Boot holen“. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.
